WICHTIGE INFORMATIONEN:


Tourenplanung durch:
Steffen Kropp
E-Mail des Planers:
begangen am:
geplant 2012 (08.09 bis 16.09.2012)
PDF Download:
Anzahl der Tage: 8
Diashow zur Tour:

Kartenmaterial:
Ausrüstung:
• funktionstüchtiges Mountainbike
• Rad-Helm !!! (ohne Helm darf niemand starten)
• Rad-Schuhe
• funktionelle Radbekleidung
• Wetterschutz
• Trinkflasche(n) oder Trinkrucksack
• Tourenrucksack
• Werkzeug-Set + Ersatzschlauch
• Erste-Hilfe-Material  
• Kartenmaterial je nach Ausschreibung
• nahrhafte Stärkung in Form von Obst oder Riegel

Empfehlung
• Fahrradtacho

• Radhandschuhe, -Brille
• Höhenmesser

• Badehose
Infos zu Transport:

Eigene Anreise, Absprache zwischen Teilnehmern erwünscht.
Während der Tour ist ein Serviceauto von Etappe zu Etappe geplant.

Hütten:

Sonstiges:





Die vom DAV Meiningen zum ersten Mal angebotene Transalp ist eine Version der klassichen Alpenüberquerung von Garmisch an den Gardarsee. Alle Angaben orientieren sich an der von ulp Tours angebotenen Tour und sind bisher nur als Orientierung gedacht. Die angebenen Unterkünfte werden sich voraussichtlich noch ändern. Bisherige Höhenprofile sind denen auf der Seite von Ulp Tours entsprechend.



Die Fakten:
In Worten: Von Garmisch über die Sesvenna-Hochebene ins Vinschgau, durchs Ultental an die Südtiroler Weinstraße, an der Brenta vorbei zum Gardasee. In Zahlen: Mit 9.200 Höhenmetern und 395 Kilometern in sechs Etappen eine mittelschwere Transalp mit unzähligen Highlights.

Die Anforderungen:
Die Trails sind größtenteils einfach zu fahren – mit ein paar kurzen Schiebestücken ist jedoch zu rechnen. Grundvoraussetzung für diese Transalp sind natürlich eine sehr gute Kondition, die wesentlichen Basics der Fahrtechnik sowie das nötige "Sitzfleisch", um sechs Tage am Stück im Sattel zu sitzen.

Die Highlights:
Landschafts-Fans schweben im siebten Himmel: Zugspitzmassiv und Sesvenna Hochebene, die Apfelplantagen des Vinschgaus, einsame Almen beim Übergang vom Vinschgau ins Ultental, die südtiroler Burgen, und zum Schluss winken fantastische Blicke auf Brenta und Gardasee wie eine Mega-Diashow – nur besser: Es ist alles live und lebensgroß. 

Die Route:
Von Garmisch geht es den Eibsee entlang, nach Ehrwald und übers Marienbergjoch nach Nassereith und Imst. Über die Pillerhöhe gelangen wir ins Reschental und nach Nauders. Auf der Sesvenna Hochebene fahren wir auf einem Trail über die italienische Grenze, auf einem Wahnsinns Downhill nach Glurns und durch die Obstplantagen des Vinschgaus. Über die Naturnser Alm biken wir ins Ultental und weiter zur südtiroler Weinstraße. Durch Weinberge entlang der Höhenwege, dann östlich an der Brenta vorbei zum Rifugio San Pietro, das 800 Höhenmeter über dem Gardasee liegt.

Die Etappen:
 
1. Tag Samstag
Garmisch - Biberwier: 30 km, 950 Hm
13 Uhr: Treffen in Grainau bei Garmisch im Hotel Nuss. Kennenlernen, Bike-Check, Mietbikes anpassen. Besprechung der ersten Halbtagesetappe anhand von Karten bei einer Pasta oder Suppe. Los geht's!
Von Grainau starten wir hinauf zum Eibsees in Richtung Hochthörle-Hütte und über den Höhenweg nach Ehrwald. Weiter auf dem Panoramaweg zu unserem ersten Etappenort Biberwier ins Cube Hotel.

2. Tag Sonntag
Biberwier - Prutz: 65 km, 1.700 Hm
Am nächsten Tag geht’s gleich zur Sache. Der Weg direkt vom Hotel weg lässt sich noch unter "moderater Steigung" einbuchen, aber dann wird's knackig. Der Ansteig zum Marienbergjoch kostet uns einige Körner. Zum Trost gibt’s oben 'ne nette Aussicht und auf der anderen Seite des Jochs eine supernette Alm mit gutem Essen. Flowig hinab fahren wir nach Nassereith und Richtung Inntal. Letztes Hauruck des Tages: Über die Piller Höhe nach Prutz.

3. Tag Montag
Prutz – Glurns: 75 km, 1.900 Hm
Zuerst geht es wieder moderat entlang des Inns kontinuierlich bergauf. Der alten Zollfeste Finstermünz können wir einen Besuch abstatten, welche malerisch in einer Verengung des Inns gelegen ist. In Martina passieren wir die Schweizer Grenze. Wir fahren immer weiter entlang des Inns, bis wir eines der Highlights der Alpen in Angriff nehmen, die Uina Schlucht. Durch diese in Felsen gesprengte Röhre haben früher Schmuggler Waren zwischen der Schweiz und Italien transportiert. Die Sesvenna Hochebene, die sie oben vor uns ausbreitet, ist kaum zu toppen, das leckere Essen auf der Hütte mit Cevedale Blick auch nicht. Eine Abfahrtsorgie bringt uns ins mittelalterliche Glurns, einer sehr gut erhaltenen Festungsstadt, mit südtiroler Flair. Unser Hotel ist direkt am Marktplatz gelegen, wo die verwinkelten Gassen des mittelalterlichen Städchens zum Bummeln einladen.

4. Tag Dienstag
Glurns – Andrian: 100 km, 1.500 Hm
Heute geht es erst mal sanft bergab. Der dann folgende Anstieg zur Naturnser Alm auf knapp 2.000 m liegt immer ziemlich genau bei 10%. Von der Naturnser Alm geht es Richtung Vigiljoch und dann wieder abwärts ins Etschtal Richtung Lana und nach Andrian, einem typischen südtiroler Dorf.

5. Tag Mittwoch
Andrian - Andalo: 75 km, 2.100 Hm
Nach einer kurzen Aufwärmphase geht es heute mal ein wenig steil bergauf. Ein Trail, den wir zum Teil schieben müssen, führt uns zu einer wunderschönen südtiroler Burgruine. Hier genießen wir die gigantische Aussicht auf die Südtiroler Weinstraße. Ab jetzt geht es durch die Weinberge über den Kalterer Höhenweg, durch die Eislöcher und den Traminer Höhenweg, dann aber wieder ganz runter ins Etschtal. Am Ende des Tages wartet noch der Aufstieg an den Fuß der Brenta Dolomiten nach Andalo mit herrlicher Aussicht auf die Brenta und das Val di Non auf uns.

6. Tag Donnerstag
Andalo - Gardasee: 50 km, 1.100 Hm
Entlang des traumhaft gelegenen Molvenosees fahren wir hinab nach Ponte Arche und noch einmal uphill bis Lomaso, dann zum Rifugio San Pietro mit herrlicher Aussicht auf den See oder optional (wenn die Sicht nicht optimal ist oder wieder mal Schnackenplage ist in den Sumpfwiesen vor dem Rifugio) zum Tenno See und dann auf einem schönen gut fahrbaren Singletrail mehr oder weniger direkt an/in den See. Wir haben es geschafft!

8. Tag Freitag
Zeit zur freien Verfügung

8. Tag Samstag
Zeit zur freien Verfügung

8. Tag Sonntag
Rückreise nach Thüringen