P e r u , nicht nur eine Reise
Zwei Bergsteiger des Deutschen Alpenvereins Meiningen Rudolf Hannig und Jürgen Sando unternahmen im Juli-August 2002 eine fünfwöchige Fahrt durch Peru. Die Vorbereitungen begannen im Sommer 2001. Keiner von uns kannte das Land und die Sprache. Das Buch "Sturz ins Leere " von Joe Simpson war für mich aktueller Anlaß, dieses Gebiet der Anden zu besuchen. Die Inkakultur von Cuzco und Machu Picchu sind Traumziele, die man auch mal gern in seinem Leben sehen möchte. So wurden die Bibliotheken durchgesehen. Im Januar stand das Programm fest. Dann kam uns ein Münchner Bergsteiger zu Hilfe, dessen Frau Peruanerin ist. Der Flug wurde gebucht. Im Januar wurde ein Indianer angeheuert, der uns in den Bergen führte. In Lima wohnten wir beim Schwager des Münchner Bergsteigers. Von dort aus flogen wir weiter nach Cuzco (ca.1000 km). In Cuzco, die ehemalige Inkahauptstadt, trafen wir durch Zufall auf eine äußerst hilfsbereite Frau Elisabeth. Sie vermittelte uns ein sauberes und preiswertes Hotel, organisierte für uns ein optimales Besucherprogramm mit allen Eintrittskarten, Fahrkarten für Bus und Bahn und die entsprechenden Taxen. Als wir in Sacssayhuaman , dem riesigem Zeremonienplatz für die Sommerfeste der Inkas, die bis zu 300t-schweren Steine fugenlos an- und übereinander gefügt sahen, standen wir vor Ehrfurcht still. Nicht eine Rasierklinge
Unsere Reise führte uns unter anderem weiter zum Weiter ging die Reise über Lima in die Anden nach Chiqian (ca. 1300 km nördlich). Bei schönem Wetter, bin ich überzeugt, dass diese Tour zu einer der schönsten Trekkingtouren gehört. Abschließend besuchten wir noch Chavin, die älteste Hochkultur Südamerikas, 3200 Jahre alt. Unser Kostenaufwand steht in keinem Verhältnis zu dem von Reiseveranstaltern. Man muß aber gut vorbereiten und während der Reise auf alles Mögliche acht geben. Kontaktadressen: Jürgen Sando Ruf 03693 42071
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